ONLINE-MARKETING WISSEN

Fachbegriffe aus Google Ads, SEO und Webdesign einfach erklärt.

CPC, ROAS, Conversion oder Forecast: Im Online-Marketing begegnen Ihnen viele Fachbegriffe. Dieses Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe verständlich und ohne unnötigen Fachjargon.

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301-Weiterleitung

Eine 301-Weiterleitung signalisiert, dass eine Ressource dauerhaft unter einer anderen URL erreichbar ist. Sie ist bei Relaunches und URL-Änderungen ein zentrales Werkzeug für Nutzerführung und SEO.

Kurz erklärt: Eine dauerhafte serverseitige Weiterleitung von einer URL auf eine andere.

A

AI Mode

AI Mode erweitert die Google-Suche um stärker dialogorientierte, generative Antworten. Komplexe Fragen können dabei in Teilfragen zerlegt und mit verschiedenen Quellen beantwortet werden.

Kurz erklärt: Ein KI-gestützter Google-Suchmodus für komplexere, dialogorientierte Suchanfragen.

AI Overview

AI Overviews sind generativ erstellte Antwortbereiche in der Google-Suche. Sie können Informationen aus mehreren Quellen zusammenführen und Links zu weiterführenden Webseiten enthalten.

Kurz erklärt: Eine generative Zusammenfassung, die Google für bestimmte Suchanfragen oberhalb oder innerhalb der Ergebnisse anzeigen kann.

Anzeigenauktion

Bei jeder relevanten Suchanfrage führt Google Ads eine Anzeigenauktion durch. Dabei werden unter anderem Gebot, Qualität, Kontext und erwartete Wirkung von Anzeigenformaten berücksichtigt.

Kurz erklärt: Die Echtzeitbewertung, mit der Google bestimmt, welche Anzeigen erscheinen und in welcher Reihenfolge.

Anzeigengruppe

Anzeigengruppen strukturieren eine Google-Ads-Kampagne in kleinere Themenbereiche. Dort werden zusammengehörige Keywords und Anzeigen organisiert, damit Suchanfrage, Anzeige und Zielseite möglichst gut zusammenpassen.

Kurz erklärt: Eine Ebene innerhalb einer Kampagne, auf der thematisch passende Keywords und Anzeigen gebündelt werden.

Anzeigenrang

Der Anzeigenrang wird für jede Auktion neu bestimmt. Er berücksichtigt mehrere Signale, darunter Gebot, Anzeigen- und Landingpage-Qualität, Suchkontext sowie erwartete Auswirkungen von Assets.

Kurz erklärt: Ein Wert, der mitbestimmt, ob und an welcher Position eine Google-Ads-Anzeige erscheinen kann.

B

Barrierefreiheit

Digitale Barrierefreiheit berücksichtigt unter anderem Tastaturbedienung, Kontraste, verständliche Strukturen, Alternativtexte und assistive Technologien. Sie ist ein Bestandteil guter Webqualität.

Kurz erklärt: Die Gestaltung digitaler Angebote so, dass sie von möglichst vielen Menschen genutzt werden können.

C

Canonical

Ein Canonical-Link signalisiert Suchmaschinen, welche URL bei sehr ähnlichen oder identischen Inhalten als Hauptversion berücksichtigt werden soll.

Kurz erklärt: Ein Hinweis für Suchmaschinen, welche URL als bevorzugte Version einer Seite gelten soll.

CLS

CLS ist ein Core Web Vital für visuelle Stabilität. Die Kennzahl bewertet, wie stark sich bereits sichtbare Inhalte während der Nutzung unerwartet verschieben.

Kurz erklärt: Cumulative Layout Shift: misst unerwartete sichtbare Layout-Verschiebungen.

Conversion

Als Conversion zählt eine vorher festgelegte Handlung, die für das Geschäft relevant ist. Das kann zum Beispiel eine Kontaktanfrage, ein Kauf, ein Anruf oder eine Terminbuchung sein.

Kurz erklärt: Eine gewünschte Handlung, zum Beispiel eine Anfrage, ein Kauf oder ein Anruf.

Conversion-Rate

Die Conversion-Rate zeigt, wie häufig aus einem Klick oder Besuch die gewünschte Handlung entsteht. Sie hilft dabei, Kampagnen und Landingpages hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zu bewerten.

Kurz erklärt: Der Anteil der Besucher oder Klicks, aus denen eine Conversion entsteht.

Conversion-Wert

Der Conversion-Wert beschreibt, welchen geschäftlichen Wert eine gemessene Conversion hat. Bei Shops kann das der Umsatz sein, bei Leads zum Beispiel ein geschätzter durchschnittlicher Auftragswert.

Kurz erklärt: Der wirtschaftliche Wert, der einer Conversion zugeordnet wird.

Conversion-Ziel

Ein Conversion-Ziel legt fest, welche Nutzerhandlung als Erfolg gelten soll. Dazu können Käufe, Anfragen, Anrufe, Downloads oder andere geschäftlich relevante Aktionen gehören.

Kurz erklärt: Die konkrete Handlung, auf die eine Kampagne optimiert werden soll.

Core Web Vitals

Core Web Vitals sind Kennzahlen für die Nutzererfahrung einer Website. Im Mittelpunkt stehen Ladeleistung, Reaktionsfähigkeit und visuelle Stabilität.

Kurz erklärt: Google-Messwerte für Ladegeschwindigkeit, Reaktionsfähigkeit und visuelle Stabilität.

CPA

CPA steht für Cost per Acquisition. Der Wert setzt die Werbekosten ins Verhältnis zu den erzielten Conversions und zeigt damit, wie viel eine Anfrage, ein Kauf oder ein anderes Ziel durchschnittlich kostet.

Kurz erklärt: Cost per Acquisition: die Kosten pro erzielter Conversion.

CPC

CPC steht für Cost per Click. Der Wert beschreibt, wie viel ein Klick auf eine Anzeige kostet. In Google Ads können unter anderem maximaler, tatsächlicher und durchschnittlicher CPC unterschieden werden.

Kurz erklärt: Cost per Click: die durchschnittlichen oder konkreten Kosten für einen Anzeigenklick.

Crawling

Beim Crawling besuchen Suchmaschinen-Bots URLs und lesen Inhalte sowie Verlinkungen aus. Crawling ist eine Voraussetzung dafür, dass Inhalte verarbeitet und indexiert werden können.

Kurz erklärt: Das automatisierte Abrufen von Webseiten durch Suchmaschinen-Bots.

CTA

WebdesignMarketing

Ein CTA führt Nutzer zu einem gewünschten nächsten Schritt. Er kann als Button, Link oder textliche Aufforderung gestaltet sein und sollte klar, relevant und im passenden Kontext platziert werden.

Kurz erklärt: Call to Action: eine konkrete Handlungsaufforderung wie „Kontakt aufnehmen“ oder „Jetzt anfragen“.

CTR

Die CTR setzt Klicks ins Verhältnis zu Impressionen. Sie kann Hinweise darauf geben, wie relevant und ansprechend ein Suchergebnis oder eine Anzeige für die jeweilige Suchanfrage ist.

Kurz erklärt: Click-through-Rate: der Anteil der Impressionen, die zu einem Klick führen.

F

Forecast

Ein Forecast ist eine datenbasierte Prognose. In Google Ads kann er zum Beispiel eine Größenordnung für mögliche Klicks, Kosten, Impressionen oder Conversions liefern. Er ist keine Garantie für die spätere Leistung.

Kurz erklärt: Eine Prognose zu möglichen Klicks, Kosten oder Ergebnissen auf Basis vorhandener Daten.

G

Gebotsspanne

Eine Gebotsspanne hilft dabei, die Größenordnung des Wettbewerbs und möglicher Klickpreise einzuschätzen. Die tatsächlichen Kosten können davon abweichen, weil jede Anzeigenauktion neu bewertet wird.

Kurz erklärt: Ein geschätzter Bereich möglicher Gebote für bestimmte Keywords oder Anzeigenpositionen.

Gebotsstrategie

Eine Gebotsstrategie bestimmt, wie Google Ads Gebote steuert. Je nach Ziel kann der Schwerpunkt zum Beispiel auf Klicks, Conversions, Conversion-Wert oder einem Ziel-CPA liegen.

Kurz erklärt: Die Logik, nach der Google Ads Gebote für Auktionen festlegt oder automatisiert anpasst.

Geo-Targeting

Geo-Targeting steuert, in welchen geografischen Gebieten Werbekampagnen Nutzer erreichen sollen. Je nach Plattform können Standort, Interesse an Orten und weitere Signale berücksichtigt werden.

Kurz erklärt: Die geografische Ausrichtung von Werbung auf bestimmte Länder, Regionen oder Orte.

Google Bewertung

Google Bewertungen werden von Nutzern zu Unternehmensprofilen abgegeben. Sie können Sterne, Text und weitere Inhalte enthalten und prägen sowohl die Außenwirkung als auch lokale Entscheidungssituationen.

Kurz erklärt: Eine öffentliche Sternebewertung mit optionalem Text zu einem Google Unternehmensprofil.

Google Keyword Planner

Der Google Keyword Planner unterstützt bei der Keyword-Recherche. Er liefert unter anderem Ideen zu Suchbegriffen, Daten zur Nachfrage und Schätzwerte für Gebote und Kosten.

Kurz erklärt: Ein Google-Ads-Werkzeug zur Recherche von Keywords, Nachfrage und Gebotsschätzungen.

Google Maps

Google Maps verbindet Karten, Orte und Unternehmensprofile. Für lokale Unternehmen ist der Dienst ein wichtiger Kontaktpunkt für Suchen nach Angeboten, Adressen, Öffnungszeiten und Wegbeschreibungen.

Kurz erklärt: Googles Kartendienst, in dem Unternehmensprofile und lokale Suchergebnisse erscheinen können.

Google Search Console

Die Google Search Console zeigt unter anderem Suchleistung, Indexierungsstatus, Sitemaps, Core Web Vitals und technische Hinweise. Sie ist eine zentrale Datenquelle für SEO, ersetzt aber kein Webanalyse-System.

Kurz erklärt: Ein Google-Werkzeug für Daten zu Suche, Indexierung und technischen Website-Problemen.

Google Unternehmensprofil

Ein Google Unternehmensprofil enthält zentrale Informationen wie Name, Kategorie, Adresse, Leistungen, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen. Es ist eine wichtige Grundlage für lokale Sichtbarkeit in Google Suche und Maps.

Kurz erklärt: Der kostenlose Unternehmenseintrag, der unter anderem in Google Suche und Maps erscheinen kann.

H

hreflang

hreflang hilft Suchmaschinen, gleichwertige Seiten für unterschiedliche Sprachen oder Regionen einander zuzuordnen. Es ist nur sinnvoll, wenn tatsächlich passende alternative Versionen vorhanden sind.

Kurz erklärt: Ein HTML-Signal für alternative Sprach- oder Regionsversionen derselben Seite.

HTTP-Statuscode

HTTP-Statuscodes teilen Browsern und Suchmaschinen mit, wie eine URL-Anfrage verarbeitet wurde. Beispiele sind 200 für erfolgreich, 301 für dauerhaft weitergeleitet und 404 für nicht gefunden.

Kurz erklärt: Eine Serverantwort wie 200, 301 oder 404, die den Zustand einer Anfrage beschreibt.

I

Impression

Eine Impression wird gezählt, wenn eine Anzeige oder ein Suchergebnis eingeblendet wird. Impressionen zeigen Reichweite, sagen allein aber noch nichts über Klicks oder Conversions aus.

Kurz erklärt: Eine registrierte Einblendung einer Anzeige oder eines Suchergebnisses.

Indexierung

Indexierung bedeutet, dass eine Suchmaschine eine Seite verarbeitet und grundsätzlich in ihren Suchindex aufnehmen kann. Eine indexierte Seite muss nicht automatisch für jede Suchanfrage sichtbar sein.

Kurz erklärt: Die Aufnahme und Verarbeitung einer Seite im Suchmaschinenindex.

INP

INP ist ein Core Web Vital für Interaktivität. Die Kennzahl betrachtet die Latenz von Nutzerinteraktionen und bewertet, wie schnell die Seite visuell auf Eingaben reagiert.

Kurz erklärt: Interaction to Next Paint: bewertet die Reaktionsfähigkeit einer Seite auf Nutzerinteraktionen.

J

JavaScript SEO

JavaScript SEO beschäftigt sich mit Crawling, Rendering und Indexierung von JavaScript-basierten Websites. Entscheidend ist, dass Suchmaschinen wichtige Inhalte, Links und Metadaten zuverlässig verarbeiten können.

Kurz erklärt: SEO für Websites, deren wichtige Inhalte oder Links durch JavaScript erzeugt werden.

JSON-LD

JSON-LD ist ein Format für verknüpfte Daten. Suchmaschinen empfehlen es häufig für strukturierte Daten, weil Markup unabhängig vom sichtbaren HTML-Inhalt eingebunden werden kann.

Kurz erklärt: Ein JSON-basiertes Format, das häufig zur Einbindung strukturierter Daten genutzt wird.

K

Keyword

Ein Keyword beschreibt ein Wort oder eine Wortgruppe, die für eine Suchintention relevant ist. In Google Ads werden Keywords genutzt, um Anzeigen mit passenden Suchanfragen zu verknüpfen.

Kurz erklärt: Ein Suchbegriff oder eine Wortgruppe, auf die Inhalte oder Anzeigen ausgerichtet werden.

Keyword-Optionen

Keyword-Optionen steuern, wie Google Ads Keywords mit Suchanfragen abgleicht. Dazu gehören weitgehend passende, passende Wortgruppen und genau passende Varianten.

Kurz erklärt: Regeln dafür, wie eng eine Suchanfrage zu einem gebuchten Keyword passen muss.

L

Landingpage

Eine Landingpage ist die Seite, auf die ein Nutzer nach dem Klick geführt wird. Sie sollte die Suchintention aufgreifen, schnell verständlich sein und den nächsten Schritt klar machen.

Kurz erklärt: Die Zielseite, auf der Nutzer nach einem Anzeigen- oder Suchergebnis-Klick landen.

Lazy Loading

Lazy Loading kann Ladezeit und Datenmenge reduzieren, indem Bilder oder andere Ressourcen erst bei Bedarf geladen werden. Kritische Inhalte und wichtige Bilder sollten dabei nicht unnötig verzögert werden.

Kurz erklärt: Das verzögerte Laden von Medien oder Inhalten erst kurz vor ihrer Nutzung.

LCP

LCP ist ein Core Web Vital für die wahrgenommene Ladeleistung. Gemessen wird, wann das größte relevante Inhaltselement im sichtbaren Bereich gerendert wurde.

Kurz erklärt: Largest Contentful Paint: misst, wann das größte sichtbare Inhaltselement geladen ist.

Lead

Marketing

Als Lead wird ein Interessent bezeichnet, der eine relevante Kontaktaktion ausführt, zum Beispiel ein Formular absendet, anruft oder einen Termin anfragt.

Kurz erklärt: Ein potenzieller Kunde, der Interesse zeigt und Kontaktdaten oder eine Anfrage hinterlässt.

Local Pack

Als Local Pack wird der lokale Suchergebnisblock bezeichnet, der typischerweise eine Karte und mehrere Unternehmensprofile zeigt. Die Darstellung hängt von Suchanfrage, Standort und Relevanz ab.

Kurz erklärt: Der lokale Ergebnisblock in der Google-Suche mit Karte und ausgewählten Unternehmen.

Lokale Sichtbarkeit

Lokale Sichtbarkeit beschreibt, wie präsent ein Unternehmen in lokalen Suchergebnissen und in Google Maps ist. Relevanz, Entfernung, Bekanntheit und Profilqualität können dabei eine Rolle spielen.

Kurz erklärt: Die Auffindbarkeit eines Unternehmens bei standortbezogenen Suchanfragen.

Lokalisierung

Lokalisierung geht über reine Übersetzung hinaus. Inhalte, Suchbegriffe, Beispiele, Währungen, rechtliche Hinweise und Nutzererwartungen werden an einen Zielmarkt angepasst.

Kurz erklärt: Die Anpassung von Sprache, Inhalt und Angebot an einen konkreten Markt.

M

Mobile First

Mobile First bedeutet, Gestaltung und technische Umsetzung zunächst für kleine Displays und eingeschränkte Bedingungen zu planen und anschließend für größere Ansichten zu erweitern.

Kurz erklärt: Ein Ansatz, bei dem mobile Nutzung und kleine Bildschirmgrößen zuerst berücksichtigt werden.

N

Negative Keywords

Negative Keywords verhindern die Auslieferung für unerwünschte Suchanfragen. Sie helfen dabei, irrelevante Klicks zu reduzieren und das Budget stärker auf passende Suchintentionen zu konzentrieren.

Kurz erklärt: Ausschlussbegriffe, bei denen eine Anzeige nicht ausgeliefert werden soll.

noindex

noindex ist eine Robots-Anweisung in HTML oder HTTP-Headern. Wird sie von einer Suchmaschine verarbeitet, soll die betreffende URL nicht in den Suchergebnissen indexiert bleiben.

Kurz erklärt: Eine Anweisung, mit der Suchmaschinen gebeten werden, eine Seite nicht in den Index aufzunehmen.

P

PageSpeed Insights

PageSpeed Insights kombiniert Labordaten aus Lighthouse mit verfügbaren Felddaten und zeigt Hinweise zu Core Web Vitals und technischen Optimierungsmöglichkeiten.

Kurz erklärt: Ein Google-Werkzeug zur Analyse von Performance und Core Web Vitals einer Webseite.

Performance Max

Performance Max ist ein zielorientierter Kampagnentyp in Google Ads. Google kann Anzeigen automatisiert über mehrere eigene Inventare wie Suche, YouTube, Display, Discover, Gmail und Maps ausspielen.

Kurz erklärt: Ein automatisierter Google-Ads-Kampagnentyp, der mehrere Google-Kanäle kombiniert.

Primärkategorie

Die Primärkategorie beschreibt das Kerngeschäft eines Unternehmens im Google Unternehmensprofil. Sie hat großen Einfluss darauf, für welche lokalen Suchkontexte Google das Profil grundsätzlich einordnen kann.

Kurz erklärt: Die wichtigste Kategorie eines Google Unternehmensprofils.

Profilinteraktion

Profilinteraktionen zeigen, wie Nutzer mit einem Google Unternehmensprofil handeln. Dazu können je nach Profil und Bericht beispielsweise Website-Klicks, Anrufe oder Anfragen nach Wegbeschreibungen gehören.

Kurz erklärt: Eine messbare Handlung im Google Unternehmensprofil, etwa Anruf, Website-Klick oder Wegbeschreibung.

Q

Qualitätsfaktor

Der Qualitätsfaktor ist ein Diagnosewert in Google Ads. Er unterstützt dabei, die erwartete Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung der Landingpage im Vergleich einzuordnen.

Kurz erklärt: Ein Diagnosewert in Google Ads zur Einschätzung von Anzeigen-, Keyword- und Landingpage-Relevanz.

Query Fan-out

AISEO

Query Fan-out beschreibt ein Verfahren, bei dem eine komplexe Anfrage in mehrere Teil- oder Folgeanfragen zerlegt wird. Die Ergebnisse können anschließend gemeinsam für eine umfassendere Antwort genutzt werden.

Kurz erklärt: Die Aufteilung einer komplexen Suchfrage in mehrere ergänzende Suchanfragen.

R

RAG

AISEO

RAG steht für Retrieval-Augmented Generation. Dabei ruft ein System relevante Informationen aus externen Quellen ab und nutzt diese als Kontext für die generierte Antwort.

Kurz erklärt: Retrieval-Augmented Generation: KI-Antworten werden durch zuvor abgerufene externe Informationen ergänzt.

Remarketing

Remarketing bezeichnet Maßnahmen, mit denen frühere Website-Besucher oder andere bereits bekannte Zielgruppen erneut angesprochen werden können.

Kurz erklärt: Die erneute Ansprache von Nutzern, die bereits mit einer Website oder einem Angebot interagiert haben.

Rendering

Rendering beschreibt die Verarbeitung von HTML, CSS und JavaScript zu einer nutzbaren bzw. sichtbaren Seite. Für SEO ist relevant, ob wichtige Inhalte auch nach der Verarbeitung zuverlässig verfügbar sind.

Kurz erklärt: Der Prozess, bei dem Browser oder Suchmaschine aus HTML, CSS und JavaScript die endgültige Seite erzeugen.

Responsive Suchanzeige

Responsive Suchanzeigen bestehen aus mehreren bereitgestellten Überschriften und Beschreibungen. Google testet Kombinationen und versucht, für die jeweilige Suchanfrage passende Varianten auszuliefern.

Kurz erklärt: Eine Suchanzeige, bei der Google verschiedene Überschriften und Beschreibungen kombiniert.

Responsive Webdesign

Responsive Webdesign nutzt flexible Layouts, Medien und Breakpoints, damit Inhalte auf Smartphone, Tablet und Desktop sinnvoll dargestellt und bedient werden können.

Kurz erklärt: Ein Layout, das sich flexibel an unterschiedliche Bildschirmgrößen und Geräte anpasst.

Rich Result

Rich Results sind erweiterte Darstellungen in Suchergebnissen, die auf unterstützten strukturierten Daten und weiteren Voraussetzungen basieren können. Markup garantiert keine solche Darstellung.

Kurz erklärt: Ein erweitertes Suchergebnis, das über den normalen Titel-Link-Text hinaus zusätzliche Elemente zeigen kann.

ROAS

ROAS steht für Return on Ad Spend. Er zeigt, welcher Umsatz oder Conversion-Wert im Verhältnis zu den eingesetzten Werbekosten erzielt wurde.

Kurz erklärt: Return on Ad Spend: Verhältnis von zugeordnetem Umsatz oder Wert zu den Werbekosten.

robots.txt

Die robots.txt liegt im Stammverzeichnis einer Website und kann Bots Hinweise geben, welche Bereiche gecrawlt werden dürfen oder nicht. Sie ist kein zuverlässiges Mittel, um eine URL aus dem Suchindex zu entfernen.

Kurz erklärt: Eine Datei mit Crawling-Regeln für Suchmaschinen-Bots.

S

Saisonalität

Marketing

Saisonalität beschreibt vorhersehbare Nachfrageschwankungen. Beispiele sind Weihnachtsgeschäft, Ferienzeiten oder saisonabhängige Dienstleistungen.

Kurz erklärt: Regelmäßige Schwankungen der Nachfrage durch Jahreszeit, Feiertage oder andere wiederkehrende Einflüsse.

Schema.org

Schema.org stellt Typen und Eigenschaften bereit, mit denen Inhalte wie Personen, Organisationen, Produkte oder Artikel maschinenlesbar beschrieben werden können.

Kurz erklärt: Ein gemeinsames Vokabular für strukturierte Daten im Web.

Sekundärkategorie

Sekundärkategorien ergänzen die Primärkategorie im Google Unternehmensprofil. Sie sollten nur tatsächlich angebotene und fachlich passende Leistungen oder Geschäftstypen abbilden.

Kurz erklärt: Eine zusätzliche Kategorie, die weitere relevante Leistungen eines Unternehmens beschreibt.

Sprachversion

Eine Sprachversion stellt Inhalte gezielt in einer anderen Sprache bereit. Für internationale SEO sollten echte Alternativseiten eindeutig verknüpft und nicht nur automatisch übersetzte Fragmente erzeugt werden.

Kurz erklärt: Eine eigenständige Seitenversion für Nutzer einer bestimmten Sprache.

Strukturierte Daten

Strukturierte Daten ergänzen Webseiten um eindeutig interpretierbare Informationen zu Entitäten und Inhalten. Häufig werden dafür Schema.org-Vokabular und JSON-LD verwendet.

Kurz erklärt: Maschinenlesbare Angaben, die den Inhalt und seine Bedeutung für Suchmaschinen beschreiben.

Suchbegriff

Ein Suchbegriff ist die reale Suchanfrage eines Nutzers. Er kann sich vom gebuchten Keyword unterscheiden und ist deshalb wichtig für die Qualitätskontrolle und den Ausbau negativer Keywords.

Kurz erklärt: Die konkrete Eingabe, die ein Nutzer tatsächlich bei Google gesucht hat.

Suchintention

Die Suchintention beschreibt, was ein Nutzer mit seiner Suche erreichen möchte. Er kann sich informieren, vergleichen, etwas kaufen oder gezielt einen Anbieter finden wollen.

Kurz erklärt: Das eigentliche Ziel oder Bedürfnis hinter einer Suchanfrage.

Suchkampagne

Eine Suchkampagne schaltet textbasierte Anzeigen im Google-Suchnetzwerk. Ausrichtung, Keywords, Anzeigen, Gebote und Landingpages bestimmen gemeinsam, wann und für wen Anzeigen erscheinen können.

Kurz erklärt: Eine Google-Ads-Kampagne, die Anzeigen bei passenden Suchanfragen ausspielt.

Suchvolumen

Das Suchvolumen gibt eine Größenordnung dafür, wie häufig nach einem Begriff gesucht wird. Je nach Datenquelle handelt es sich um Schätzungen und nicht um eine exakte Nachfragezahl.

Kurz erklärt: Eine Schätzung, wie häufig ein Begriff innerhalb eines Zeitraums gesucht wird.

T

Tracking

Analytics

Tracking erfasst definierte Interaktionen und Ergebnisse, zum Beispiel Formularanfragen, Anrufe oder Käufe. Sauberes Tracking ist die Grundlage für belastbare Kampagnenauswertungen.

Kurz erklärt: Die technische Messung von Nutzeraktionen und Kampagnenergebnissen.

U

URL-Mapping

Beim URL-Mapping wird für jede relevante alte Adresse festgelegt, welche neue URL inhaltlich am besten entspricht. Daraus entsteht die Grundlage für saubere Weiterleitungen beim Relaunch.

Kurz erklärt: Die Zuordnung alter URLs zu ihren passenden neuen Zieladressen bei einer Migration.

URL-Prüfung

Mit der URL-Prüfung in der Google Search Console lässt sich nachvollziehen, wie Google eine konkrete URL kennt, ob sie indexiert ist und welche Crawling- oder Indexierungssignale vorliegen.

Kurz erklärt: Eine Search-Console-Funktion zur Prüfung des Google-Indexstatus einer konkreten URL.

UX

UX steht für User Experience. Sie umfasst Verständlichkeit, Orientierung, Interaktion, Geschwindigkeit, Zugänglichkeit und weitere Faktoren, die beeinflussen, wie angenehm und erfolgreich eine Website genutzt werden kann.

Kurz erklärt: User Experience: die gesamte Nutzungserfahrung eines Menschen mit einer Website oder Anwendung.

W

WCAG

WCAG steht für Web Content Accessibility Guidelines. Die Richtlinien definieren prüfbare Anforderungen an wahrnehmbare, bedienbare, verständliche und robuste digitale Inhalte.

Kurz erklärt: Internationale Richtlinien für barrierefreie Webinhalte.

Website-Relaunch

Ein Website-Relaunch kann Design, Technik, Inhalte, Informationsarchitektur oder URLs verändern. SEO-relevante Signale wie Weiterleitungen, Canonicals und interne Links müssen dabei kontrolliert migriert werden.

Kurz erklärt: Die grundlegende Überarbeitung oder technische Neuveröffentlichung einer bestehenden Website.

Wettbewerb

Der Wettbewerb im Google Keyword Planner beschreibt, wie viele Werbetreibende im Verhältnis zu allen Keywords auf einen Begriff bieten. Er ist nicht mit der organischen SEO-Konkurrenz gleichzusetzen.

Kurz erklärt: Eine Kennzahl im Keyword Planner für die relative Nachfrage von Werbetreibenden nach einem Keyword.

X

XML-Sitemap

Eine XML-Sitemap listet relevante Website-URLs strukturiert auf. Suchmaschinen können sie nutzen, um Seiten leichter zu entdecken und Aktualisierungen einzuordnen.

Kurz erklärt: Eine maschinenlesbare Liste wichtiger URLs, die Suchmaschinen beim Crawling unterstützen kann.

Z

Zielmarkt

Marketing

Ein Zielmarkt ist ein geografisch und wirtschaftlich abgegrenzter Markt, für den Angebot, Kommunikation und Kampagnen geplant werden. Nachfrage, Wettbewerb, Sprache und lokale Erwartungen sollten separat bewertet werden.

Kurz erklärt: Ein Land oder eine Region, in dem bzw. der ein Angebot gezielt vermarktet werden soll.